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London (ots) - Was kostet die Wiesn-Maß im Vergleich zum Bier in der Heimat?

Die Maß Bier kostet in den Festzelten auf dem Oktoberfest in diesem Jahr zwischen 8,70 Euro und 9,20 Euro. Im Durchschnitt über alle Zelte gerechnet sind das circa neun Euro. Klingt teuer? Ist aber für so manchen ausländischen Besucher ein wahres Schnäppchen - im Vergleich zum Bier in einer heimischen Bar. Das hat das Personalberatungsunternehmen ECA International festgestellt. Speziell für die Wiesn hat das Unternehmen einen Index aus den Bierpreisen ausgewählter Länder erstellt. Ergebnis: Für die einen wird es ein Spartrip, die anderen müssen ganz tief in die Tasche greifen, um ihren Durst zu stillen.

Insbesondere Besucher aus Norwegen trinken in München günstig: Eine Maß "Helles" auf dem Oktoberfest kostet nicht einmal die Hälfte von dem, was sie dafür in der Heimat auf den Tresen legen müssten. Für Japaner ist die bayerische Landeshauptstadt ebenfalls eine Reise und einen Umtrunk wert: Der Liter Bier kostet hierzulande 40 Prozent weniger. Italiener freuen sich ebenfalls auf eine fröhliche Sause: In der "nördlichsten Stadt Italiens" sparen sie pro Maß ungefähr 20 Prozent gegenüber einem Bier zuhause.

Teuer wird es hingegen für Besucher aus Südafrika: Der Gerstensaft ist in der Isarmetropole fast doppelt so teuer wie in einer südafrikanischen Bar. Spanier lassen das ganz große Gelage wohl ebenso eher ausfallen: Die Maß schlägt mit einem Aufpreis von fast 50 Prozent zu Buche. Briten müssen pro Bier auf der Wiesn ein Drittel mehr als im heimischen Pub berappen. Italiener werden beim Blick auf die Preise für Mineralwasser schlagartig nüchtern: Das kostet hier mehr als das Zweieinhalbfache.

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Auf dem diesjährigen Oktoberfest gilt ausnahmslos das strikte bayerische Rauchverbot: Kein Problem für Argentinier - sie müssten für die Packung Zigaretten ohnehin einen Aufpreis von fast 350 Prozent zahlen. Australier werden hingegen vorzugsweise auf den neuen "Raucherbalkonen" zu finden sein: Die Schachtel kostet sie hierzulande nur die Hälfte.

"Eine Reise zum Oktoberfest ist für die einen ein wirklich teures Vergnügen, für andere aber - kaum zu glauben - tatsächlich ein Spartrip", sagt Susanne Grimm, Client Services bei ECA International. "So bekommen Besucher aus Japan oder Norwegen auf der Wiesn nicht nur das Bier zum Schnäppchenpreis, sie zahlen zudem durchschnittlich etwa ein Drittel weniger für Waren und Dienstleistungen des täglichen Gebrauchs. Gäste aus Großbritannien, USA oder Argentinien legen in München dagegen zwischen 15 und 20 Prozent drauf."

Diese Zahlen basieren auf einer internationalen Lebenshaltungskostenstudie von ECA International vom März 2011. International tätige Unternehmen nutzen diese Daten zur Berechnung von Zuschlägen für ins Ausland entsendete Angestellte.


Pressekontakt:
Dr. Haffa & Partner
Axel Schreiber
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