Carlsberg Deutschland GmbH

Hamburg, 24. September 2012 - Was sind die spannendsten Trends der Hotel- und Gastrobranche? Wer bedient seinen Gast wie einen König? Wo ist Tradition ein Markenzeichen, wo Pioniergeist vorbildlich? Antworten hat die Carlsberg Deutschland Gruppe gemeinsam mit einer Fachjury gefunden: Wer beim „treffpunkt nord“ der DEHOGA-Landesverbände Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen mit dem Carlsberg Preis geehrt wird, gehört zu den besten Gastronomen des Nordens.

1200 Gastronomen und Hoteliers aus ganz Norddeutschland verfolgten am Montagabend in der Fischauktionshalle die Verleihung des Carlsberg Preises 2012. Die Auszeichnung wurde in vier Kategorien vergeben.

Einer der Höhepunkte der von „Tagesschau“-Sprecher Marc Bator moderierten Veranstaltung war die Ehrung der Poletto Winebar als bester Newcomer des Nordens durch Dirk von Haeften, mit seinen Hamburger Restaurants Die Bank und River Rill selbst innovativer Trendsetter der Szene.

Die weiteren Preise überreichten Frank Maßen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Carlsberg Deutschland Gruppe, sowie Ulrich Jungk, Vize-Chefredakteur der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung. Als Ehrengast sprach der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) zu den Gästen.

Rose Pauly, Präsidentin des DEHOGA Hamburg, appellierte in ihrer Begrüßung an die Politik, Hotellerie und Gastronomie im Kampf zur Verhinderung der von der GEMA geplanten Gebühren-Explosion nicht im Stich zu lassen. „Das monopolistische Gebührendiktat der GEMA mit Erhöhungen bis zu 1000 Prozent bedeutet das Aus für unsere vielfältige und vorwiegend aus Kleinbetrieben bestehende Clubszene auf dem Kiez und vielen anderen Stadtteilen“, sagte Pauly.

{module [72]}

Das sind die Gewinner des Carlsberg Preises 2012:

Bestes Hotelrestaurant: KAI3 im Hotel Budersand, Hörnum/Sylt

Küchenchef Jens Rittmeyer (37) gelang es nur anderthalb Jahre nach Eröffnung des Restaurants in dem architektonisch anspruchsvollen Golf & Spa Hotel (5 Sterne superior) einen Michelin Stern zu ergattern. Die nordisch geprägte Küche, das schlichte, aber edle Ambiente, der perfekte Service, die von allen namhaften Restaurantführern gelobte Qualität sowie der Einsatz regionaler Produkte und der Fokus auf Nachhaltigkeit überzeugten die Jury.

Bestes Gastronomiekonzept: Der Ahrenshof, Bad Zwischenahn

In einem der ältesten Bauernhäuser Niedersachsens ist der Betrieb beheimatet. Die Küche wartet wahlweise mit einem mehrgängigen Feinschmeckermenü oder typischen Ammerländer Gerichten auf. Regionale Karte meint hier auch regionale Produkte. Gastgeber Susanne und Hans-Georg Brinkmeyer ermöglichen in der an ihr Restaurant mit offenem Kamin angrenzenden Scheune Veranstaltungen für bis zu 180 Gäste.

Bester Newcomer: Poletto Winebar, Hamburg-Eppendorf

Als er 2000 mit seiner Frau Cornelia das Sterne-Restaurant Poletto eröffnete, machte sich Remigio Poletto (47) in Windeseile einen Namen. Schnell galt die Adresse als eine der besten Hamburgs. Nach der in aller Freundschaft vollzogenen privaten Trennung wagte er sich mit Luigi Francia (44) im Oktober 2009 an ein neues Projekt. Die weinverrückten Italiener gestalteten im ehemaligen Maybach im In-Stadtteil Eppendorf ein Lokal, das nicht nur mehr als 250 Positionen Wein aus ihrer Heimat und den Rest der Welt bietet, sondern die Gäste auch mit Gaumenfreuden wie Pasta, Fisch und Käse verwöhnt. Und wer glaubt, Biertrinker gucken in der Poletto Winebar in die Röhre, irrt: Der Absatz von frisch gezapftem „Lübzer“ ist laut den Betreibern beachtlich. Ein neues Konzept, das nach Einschätzung der Fachjury wegweisend ist.

Bester Traditionsbetrieb: HafenHotel PommernYacht, Ueckermünde

Unter Seglern im Stettiner Haff und Radwanderern galt es lange als Geheimtipp, mittlerweile zieht die schiffsartig konzipierte „PommernYacht“ (18 Doppelzimmer, 3 Sterne superior) Touristen wie Einheimische aus der ganzen Region an. Martin Wünscher (34) hat das Haus 2005 von seinen Eltern übernommen. Der gelernte Hotelfachmann und Koch sieht die Herausforderung in der regionalen Küche. Er bietet den Gästen seines Restaurants Roter Butt deshalb eine saisonal geprägte „Pommernkarte“ an. Sein regionales wie traditionsreiches Augenmerk begeisterte die Jury.

Info „treffpunkt nord““:

Der „treffpunkt nord“ ist eine der größten Veranstaltungen der Branche in Deutschland und findet einmal im Jahr in der Fischauktionshalle statt. Gastgeber sind die DEHOGA-Landesverbände Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. In der Jury des Carlsberg Preises sind neben Fachjournalisten Repräsentanten der Carlsberg Deutschland Gruppe und der DEHOGA-Verbände vertreten.

Alle Preisträger mit Carlsberg Deutschland-Chef Frank Maßen und Moderator Marc Bator.

 

{module [73]}

Zum Seitenanfang