Zehn Wochen vor Start der 60. Kulmbacher Bierwoche (25. Juli - 3. August) beginnen für die Braumeister der Kulmbacher Brauerei die Festbierwochen im Sudhaus. Nach der sorgfältigen Auswahl der einzelnen Rohstoffe wird der erste Sudder weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten und beliebten Festbiere eingebraut.

www.kulmbacher.deDie Braumeister nehmen dann die traditionellen Rezepte von Kulmbacher, Mönchshof und EKU zur Hand, nach denen die Festbiere nur zur Bierfestzeit eingebraut werden. Das Wissen um die traditionelle Rezeptur der Festbiere und die sorgfältig ausgewählten Zutaten machen aus den Festbieren etwas ganz besonderes. Die Braugerste aus fränkischen Anbaugebieten, das weiche Wasser aus den Quellen des Fichtelgebirges und der Aromahopfen aus der Hallertau schaffen beste Voraussetzungen für die exzellenten Festbiere aus der heimlichen Hauptstadt des Bieres. Und für alle Freunde des Weißbieres rundet das erfrischende Kapuziner Weißbier die Biervielfalt im Bierstadel ab.

Mit der Verwendung des Hopfens erhalten die Festbiere der Kulmbacher Bierwoche ihren "klaren Charakter". Bierkenner werden in der Hopfung deutliche Unterschiede herausschmecken. Neben der Menge spielt auch der Zeitpunkt der Hopfengabe eine wichtige Rolle. Traditionell das hellste und weichste Bierwochen-Festbier ist das Mönchshof-Bier. Die späten Hopfengaben führen zu einem ausgeprägt feinen Aroma. Für Bierfreunde, die eine kräftigere Hopfennote schätzen, ist das EKU-Festbier die richtige Wahl. Da der Aromahopfen früher gegeben wird, verstärkt sich der herbe Geschmack. Ebenfalls eine spürbare, aber dem feinem Malzcharakter angepasste Hopfenbittere weist das Kulmbacher-Festbier auf. „Alle drei Festbiere unterscheiden sich in Geschmack und Farbe.  Bernsteinfarben und malzaromatisch das Kulmbacher Festbier, hell und etwas weicher das Mönchshof Festbier sowie mit charakteristischer Hopfenbittere das EKU Festbier“, betont Dr. Peter Pöschl Vorstand Technik der Kulmbacher Brauerei. Die drei Bierwochenfestbiere haben einen Alkoholgehalt zwischen 5,7 und 5,9 Volumenprozent.
Jahrzehnte lange Erfahrung ist die Grundlage für die Qualität dieser traditionellen drei Festbiere. Die Biervielfalt der Festbiere fordert das ganze Können der Kulmbacher Braumeister. Bis zum Anstich wachen sie mit Sorgfalt darüber, dass die Festbiere besonders gut gelingen. „Unsere Festbiere werden separat eingebraut und müssen im Anschluss noch gut 10 Wochen reifen und lagern“, fügt  Hermann Nothhaft, oberster Braumeister und Leiter Quälitätssicherung der Kulmbacher Brauerei, hinzu. Beim „Festbier“ handelt es sich um eine vollkommen eigenständige Sorte, die gleichberechtigt neben Pils oder Export steht. Der Zusatz „Fest“ weist auf den besonderen Anlass hin, zu dem das Bier hergestellt wird.

Komplett wird das Quartett der Bierfestbiere durch das obergärige Kapuziner Weißbier. Das nach traditioneller Brauart gebraute Kapuziner Weißbier aus der Bierstadt Kulmbach bietet allen Weißbierfans ursprünglichen Genuss.

Bildtext: Die Braumeister der Kulmbacher Brauerei Stefan Simon (Leiter Produktion und Technik), Dr. Peter Pöschl (Vorstand Technik) und Hermann Nothhaft (Leiter Technologie und Qualitätssicherung) prüften die Qualität der Rohstoffe Wasser, Gerste, Hopfen und Malz genau und gaben symbolisch den Startschuss für das Einbrauen der Festbiere.


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