Sternquell / Brand-Aktuell

Plauen (04.10.2011). Die Sternquell-Brauerei GmbH Plauen ist als einziges mittelständisches Unternehmen Deutschlands für die Auszeichnung mit dem „Europäischen EMAS-Award 2011“ nominiert. Das hat der Deutsche Industrie- und Handelstag dem Plauener Brauhaus mitgeteilt. Damit werden die jahrzehntelangen Anstrengungen der Brauerei auf dem Gebiet des Umweltschutzes gewürdigt. Die Sternquell-Brauerei Plauen hat Mitte des Jahres bereits zum fünften Mal die Zertifikate für ihr hervorragendes Qualitäts- und Umweltmanagement erhalten. Diese besagen, dass der Produktionsablauf dem weltweit gültigen Qualitäts- und  Umweltstandard  entsprechen und damit auch den hohen Ansprüchen des europäischen Umweltmanagements EMAS.

„Bier ist ein reines Naturprodukt, wird aus hochwertigen Rohstoffen nach dem strengsten Lebensmittelgesetz der Welt, dem deutschen Reinheitsgebot, hergestellt. Da ist es nur logisch und konsequent, dass jeder unserer Mitarbeiter alles daran setzt, unsere neun Sorten Sternquell umweltgerecht zu brauen, abzufüllen und den Kunden anzubieten“, begründet Sternquell-Geschäftsführer Jörg Sachse das Engagement der Belegschaft. Das ist in der öffentlichen Umwelterklärung dokumentiert. Darin heißt es: „Umweltschutz wird von Menschen für Menschen gestaltet. Aus diesem Grund bedeutet Umweltschutz für uns Verantwortung für die Menschen und Umwelt in unserer Region.“

Dem entsprechend sind alle Mitarbeiter und der gesamte Produktionsablauf in das Umweltengagement eingebunden. Das beginnt bereits beim Brauprozess. So wird Hefe aus eigener Reinzucht eingesetzt, die dafür notwendigen Anlagen gehören zu den neuesten Investitionen.

Auch der beim Kochen des Hopfens entstehende, geruchsintensive Wasserdampf (Brüden) wird nicht in die Luft abgeleitet, sondern die enthaltene Energie mittels modernster Technik zurückgewonnen und in den Prozess zurückgeführt. Dadurch wird wertvolles Erdgas eingespart. Reinigung und Desinfektion erfolgen in Kreisläufen, damit wird ein minimaler Reinigungs-, Desinfektionsmittel- und Wasserverbrauch erreicht. Elektro- und flüssiggasbetriebene Gabelstapler sind für den Umschlagprozess im Einsatz, verbrauchen wesentlich weniger Energie und stoßen weniger Abgase aus.

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Durch Optimierung der Reinigungs- und Desinfektionsprozesse, Einsatz von Wasser in Mehrfachnutzungskreisläufen und Einflussnahme auf den technologisch bedingten Verlust im Brau- und Abfüllprozess konnte der Frischwassereinsatz bezogen auf die hergestellte Biermenge seit dem Jahr 1993/94 von 0,58 Kubikmetern pro Hektoliter Bier kontinuierlich auf 0,32 gesenkt werden. Während in der Braubranche der Verbrauch an Elektroenergie bei durchschnittlich 8,5 Kilowattstunden pro Hektoliter Bier liegt, verbraucht Sternquell nicht einmal 6 Kilowattstunden pro Hektoliter.

„Die Einhaltung der hohen Qualitäts- und Umweltstandards und deren ständige Kontrolle durch Mitarbeiter und externe Fachleute garantieren unseren Kunden, dass sie Sternquell stets in bester Güte erhalten“, sagt Jörg Sachse.

Doch der Einsatz für die Umwelt beschränkt sich nicht nur auf die Brauerei. Sternquell unterstützt finanziell und auch mit fachlicher Beratung Umweltprojekte der Evangelischen Montessori Grundschule und der Grundschule Karl-Marx in Plauen. Die Kinder sollen mit der Umweltbildung sensibilisiert werden und ihre Kenntnisse in die Familien sowie das Berufsleben mitnehmen. Dazu gehört, dass Schüler Müll trennen oder das Licht beim Verlassen der Räume ausschalten. Beide Schulen nutzen Sonnenenergie. Und Mädchen und Jungen der Montessori-Schule pflegen im Elstertal bei Plauen eine Allee mit den Bäumen des Jahres. Für dieses Engagement erhielten beide Schulen zum 2. Mal das europäische Umwelt-Zertifikat EMAS.

All das sind Gründe, warum die Sternquell-Brauerei Plauen beim „Europäischen EMAS-Award 2011“ in der Kategorie 3, mittelständische Unternehmen bis 250 Beschäftigte, für Deutschland ins Rennen geht. EMAS (Eco-Management and Audit Scheme,) ist das Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung. Es wurde 1993 unter dem Begriff „Öko-Audit“ von der Europäischen Gemeinschaft als Instrument für Unternehmen entwickelt, die ihre Umweltleistung verbessern wollen.

Ausgewählt wurde Sternquell von einer nationalen Jury aus Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Deutsche Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter und Umweltgutachterausschuss. „Die Entscheidungen waren angesichts der hochkarätigen Bewerbungen nicht einfach und oft sehr knapp“, heißt es in der Mitteilung der Jury. Die Nominierungen sind bereits an die Europäische Kommission, dem Veranstalter der europäischen Preise, gemeldet. Eine von der Kommission beauftragte Jury entscheidet nun über die Europasieger. Die Preise werden am 17. November in einem festlichen Rahmen in Krakau bekannt gegeben.

Bild: Am 07. Juli 2011 erhielten Jörg Sachse, Geschäftsführer Sternquell-Brauerei GmbH die Sternquell-Brauerei gemeinsam mit Sabine Kreßner, Schulleiterin der Evangelischen Montessori Grundschule Plauen, und Uwe Schmidt, Rektor der Grundschule Karl Marx Plauen für ihre Anstrengungen in Sachen Umweltschutz von Hubert Engelhardt, IHK Südwestsachsen (v.l.n.r.) die Umweltzertifikate. Foto: Sternquell / Brand-Aktuell.

Medienkontakt:
Sternquell–Brauerei Plauen
Produktmanager Thomas Münzer,
Dobenaustraße 83
08523 Plauen
Telefon: 03741 – 2110
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www.sternquell.de

 

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