Sternquell / Brand-Aktuell

Samstag steigt das 19. Finale um den Sternquell-Kochpokal - Sechs Lehrlinge bereiten „Vogtländische Hausmannskost – bewusst ökologisch“ zu

Plauen (29.11.2011). Am Samstag geht es in der Küche der Fördergesellschaft für Berufliche Bildung Plauen heiß her. Das Finale des 19. Sternquell-Kochwettbewerbs steigt. Sechs junge Köchinnen und Köche  haben die Aufgabe, ein Dreigang-Menü zum Thema „Vogtländische Hausmannkost – bewusst ökologisch“ zuzubereiten.

Die Finalisten sind Katrin Wetzold (Ramada Ressort Bad Brambach), Marina Meck (Fördergesellschaft für berufliche Bildung Plauen), Alexandra Osterloh (Berufsgenossenschaftliche Bildungsstätte Jößnitz), Sandy Poppe (BTZ Best Western Plauen), Karolin Satlow (Hotel am Bühl Eibenstock) und Christian Pache (Fördergesellschaft für berufliche Bildung Plauen). Er war beim Vorausscheid im Beruflichen Schulzentrum in Falkenstein siebter und rutscht nach, weil der ursprüngliche Finalist Christopher Heß krankheitsbedingt nicht antreten kann. Dass er der einzige Mann ist, sieht der 19jährige Christian Pache gelassen: „Ich lass mich vom weiblichen Geschlecht nicht einschüchtern.“

Und Katrin Wetzold sagt zu ihrer Vorbereitung im Ramada Bad Brambach Vogtland Resort. „Natürlich habe ich mich über Tipps unseres Küchenchefs gefreut. Aber ich versuche, so viel wie möglich selbst zu probieren, schließlich will ich mit dem Wettbewerb wachsen.“
Das Teilnehmerfeld hat zwei Besonderheiten. Erstmals beim Sternquell-Kochwettbewerb haben sich fünf angehende Köchinnen und nur ein Mann qualifiziert. Ungewöhnlich auch, dass es kein Lehrling des zweiten Lehrjahres geschafft hat.

{module [72]}

Für Samstag haben sich alle sechs selbst ein Dreigang-Menü ausgedacht und den entsprechenden Warenkorb für sieben Personen bestellt. Einzige Vorgabe: In einem Gang wird eine der Sternquell-Biersorten verwendet. Geladene Gäste, zu denen auch die Ausbilder der Finalisten gehören, und erfahrene Küchenmeister aus dem Köcheverein Plauen/Vogtland vergeben ihre Bewertungspunkte.

Die Sternquell-Brauerei organsiert gemeinsam mit dem Beruflichen Schulzentrum Falkenstein und der Fördergesellschaft für Berufliche Bildung Plauen den Wettbewerb um den Sternquell-Kochpokal. Die Brauerei möchte mit der Austragung des Wettbewerbs den zukünftigen Köchen eine Gelegenheit geben, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich so bestmöglich auf den Einsatz in der Gastronomie vorzubereiten. Damit soll letztlich auch die Qualität in den Gaststätten stetig verbessert werden.

Bildtexte: Karolin Satlow - hier beim Vorausscheid - gehört zu den sechs Finalisten beim 19. Sternquell-Kochpokal Die Plauenerin lernt im Erzgebirge. Foto: Brand-Aktuell


Die Sternquell-Brauerei  Plauen unterstützt die Kampagne „Bier bewusst genießen“ der „Deutschen Brauer“. Diese rufen damit gemeinsam zum verantwortungsvollen Biergenuss auf.
www.bier-bewusst-geniessen.de

Medienkontakt:
Sternquell–Brauerei Plauen
Produktmanager Thomas Münzer,
Dobenaustraße 83
08523 Plauen
Telefon: 03741 – 2110
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.sternquell.de

 

{module [73]}

EU-Kommission zeichnet die Sternquell-Brauerei Plauen für ihr Umweltengagement aus

Plauener Brauhaus erhält in Krakau Nominierungs-EMAS-Award 2011 - Sternquell kann sich als erste Brauerei Sachsens über Anerkennung der EU für ihr Umweltmanagement freuen

Plauen (22.11.2011). Die Sternquell-Brauerei GmbH Plauen wurde am Donnerstagabend (17.11.2011) im historischen Salzbergwerk Wieliczka in der Nähe von Krakau (Polen) für ihr jahrelanges Umweltengagement von der Europäischen Union ausgezeichnet. Rüdiger Senf, Leiter Technik und Produktion, und Jürgen Scharschmidt, Umwelt-Betriebsingenieur, konnten den Nominierungs-EMAS-Award 2011 für die Sternquell-Brauerei von Jeremy Wates, Generalsekretär des Europäischen Umweltbüros und Vorsitzender der EMAS Award - Jury, entgegen nehmen. Sternquell ist die erste Brauerei in Sachsen, die von der EU in  Sachen Umweltmanagement ausgezeichnet wurde. Für die EMAS-Awards 2011 zum Thema „Einbindung interessierter Kreise, die zu einer kontinuierlichen Verbesserung beiträgt“ waren insgesamt 36 Organisationen aus 15 Mitgliedsstaaten nominiert.
„Wir freuen uns sehr über diese internationale Anerkennung. Das zeigt, dass unsere langjährige Strategie richtig ist, unser Bier als reinstes Naturprodukt umweltgerecht herzustellen und uns ständig für eine saubere Umwelt zu engagieren“, kommentiert Rüdiger Senf die Auszeichnung. EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist das Gemeinschaftssystem der Europäischen Gemeinschaft für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung. In der Kategorie Mittlere Organisationen bis 250 Beschäftigte gewann die ebswien Hauptkläranlage (Österreich). Die Sternquell-Brauerei GmbH erhielt einen Nominierungs-Award. Sie war als einziges mittelständisches Unternehmen Deutschlands vom Deutschen Industrie- und Handelstag nominiert worden.

Das Umweltengagement setzt sich bei der Sternquell-Brauerei aus vier Bausteinen  zusammen. Der erste Baustein ist die Auswahl der Rohstoffe. In enger Kooperation mit Landwirtschaftsbetrieben werden Gerste und Hopfen ausgewählt. dabei legt die Brauerei auch eigene Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel, Pestizide, Schwermetalle und andere produktrelevante Parameter fest. Hefe wird aus eigener Reinzucht eingesetzt, die dafür notwendigen Anlagen gehören zu den neuesten Investitionen.

Der zweite Baustein ist der Brau- und Produktionsprozess. So wird der beim Kochen des Hopfens entstehende, geruchsintensive Wasserdampf (Brüden) nicht in die Luft abgeleitet, sondern die enthaltene Energie wird mittels modernster Technik zurückgewonnen und in den Prozess zurückgeführt. Dadurch wird wertvolles Erdgas eingespart.

Wasser selbst wird in verschiedenen Kreisläufen mehrfach genutzt. Damit wurde der Verbrauch von Frischwasser seit 1993/94 von 0,58 Kubikmetern pro Hektoliter Bier kontinuierlich auf 0,32 gesenkt werden. Gleichzeitig wurde der Elektroenergieverbrauch gesenkt, und zwar auf nicht einmal 6 Kilowattstunden pro Hektoliter. In der Braubranche liegt er bei durchschnittlich 8,5 Kilowattstunden pro Hektoliter Bier. Elektro- und flüssiggasbetriebene Gabelstapler sind für den Umschlagprozess im Einsatz, verbrauchen wesentlich weniger Energie und stoßen weniger Abgase aus.

Der dritte Baustein ist die ständige interne und externe Kontrolle. Jeder Mitarbeiter ist für die Einhaltung von Qualitäts- und Umweltstandards verantwortlich und wird entsprechend geschult. Gleichzeitig kontrollieren Prüfinstitute die Brauerei und das Bier. Sternquell erhielt stets Bestnoten. Insgesamt 54 Medaillen stehen für Sternquell-Biere nach der DLG-Prüfung zu Buche. Sechs Mal konnte der „Preis der Besten“ entgegen genommen werden. Und 2006 war Sternquell die erste sächsische Brauerei, die mit dem „Bundesehrenpreis“ ausgezeichnet wurde. Bereits fünf  Mal erhielten die Plauener Brauer seit 1997 Zertifikate, die bestätigen, dass der Produktionsablauf den weltweit gültigen Qualitäts- und  Umweltstandards  entsprechen und damit auch den hohen Ansprüchen des europäischen Umweltmanagements EMAS.  „Mit diesen Auszeichnungen garantieren wir den vielen Sternquell-Freunden, dass sie stets Bier in bester Qualität erhalten“, betont Rüdiger Senf.

Es gibt noch einen vierten Baustein in Sachen Umweltengagement von Sternquell. Die Brauerei bringt sich aktiv in die Gestaltung einer sauberen Umwelt in der Region ein. So fördert sie als Gründungsmitglied der Umweltallianz Sachsen EMAS im eigenen Bundesland und sensibilisiert Betriebe aus anderen Branchen für das Umweltmanagement. Außerdem engagiert sie sich für die Umweltbildung in Plauen, unterstützt die Grundschulen Montessori und Karl-Marx fachlich und finanziell. Beide Schulen erhielten Mitte des Jahres erneut Umweltzertifikate. Kommende Woche werden in einem Landschaftsschutzgebiet bei Plauen zwei weitere „Bäume des Jahres“ entlang eines Lehrpfades gepflanzt, gemeinsam mit den Schülern, die die Bäume auch pflegen.

Diese vier Bausteine verschmelzen bei Sternquell zu einem stabilen Umwelt-Gebäude, das täglich geschützt und weiter ausgestaltet wird nach den Grundsätzen der für jedermann zugänglichen Umwelterklärung: „Die Natur gibt unserem Sternquell-Bier vier Elemente. Wasser ein Geschenk unserer vogtländischen Wasserressourcen. Gerste-Malz gewachsen auf dem Boden des Vogtlands. Hopfen aus traditionellen Anbaugebieten. Bierhefe die gärende Kraft, die in der Lage ist, aus der Stärke des Malzkorns Alkohol und Kohlensäure zu bilden. Ein Wunder der Natur. Vier Gaben der Natur, die der Mensch erhalten muss, weil sie verletzlich wie alles Natürliche sind.“

Bildtext
Jeremy Wates, Vorsitzender der EMAS Award – Jury überreicht in Krakau Rüdiger Senf, Leiter Technik und Produktion der Sternquell-Brauerei, den Nominierungs-EMAS-Award 2011. Foto: adelphi

Die Sternquell-Brauerei  Plauen unterstützt die Kampagne „Bier bewusst genießen“ der „Deutschen Brauer“. Diese rufen damit gemeinsam zum verantwortungsvollen Biergenuss auf www.bier-bewusst-geniessen.de
Zum Seitenanfang