www.sternquell.deBaum der Gemütlichkeit symbolisiert Zukunft des Brauereistandorts

Plauen (10.11.2009). Auf dem Sternquell-Gelände in der Dobenaustraße steht wieder eine Kastanie. Der Baum wurde am Dienstagvormittag gepflanzt. Die Kastanie stammt vom Garten des „Waldhauses Reißig“. Da sie dort hätte nicht groß werden können, hat sie Wirt Lutz Härtel der Brauerei geschenkt.


Bis zum Frühjahr schmückte eine gut 100 Jahre alte Kastanie den Eingang zum Sternquell-Verwaltungsgebäude. Doch die Miniermotte hatte die Äste befallen. So musste im Frühjahr die Säge angesetzt werden. Nun haben die Gartenprofis der Firma Bornemann in Reißig die Kastanie ausgegraben und in der Dobenaustraße wieder eingepflanzt. „Wir wollen damit zeigen, dass Sternquell künftig in Neuensalz wird, aber wir werden in der Stadt keine Brache hinterlassen. Und wenn man etwas in die Zukunft führen will, pflanzt man einen Baum“, erklärt Sternquell-Geschäftsführer Jörg Sachse.

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Kastanien haben in der Brauereiwelt einen besonderen Platz. „Früher musste Bier im Eiskeller lagern. Um zu verhindern, dass im Sommer zu viel Wärme in den Keller kam, wurden vor den Eingängen Kastanien gepflanzt, weil sie mit ihrem dichten Blattwerk den meisten Schatten spendeten“, informiert Frank Kuske von der Sternquell-Brauerei. Mit der Erfindung der Kühltechnik vor gut 100 Jahren war das nicht mehr erforderlich, dafür stehen Kastanien nun in unzähligen Biergärten als Baum der Gemütlichkeit. Dem entsprechend wurde die neue Sternquell-Kastanie mit einem kräftigen Schluck Pils angegossen.

Bild: Mathias Seifert, Frank Kuske, Jörg Sachse, Frank Zschächner, Jens Hofmann und Uwe Löffler (v.l.) gießen die neue Sternquell-Kastanie mit einem Schluck Pils an. Foto: Sternquell / Gunther Brand


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